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Fragen und Antworten Gaswechsel

Fragen und Antworten bei einem Gasanbieter Wechsel


Was bei Strom doch schon viele Verbraucher, seit einiger Zeit machen, wird auch bei Gas immer beliebter, die Rede ist es von einem Energieversorgerwechsel. Auch bei Erdgas, braucht sich der Verbraucher nicht länger mit hohen Rechnungen quälen zu lassen, auch bei Gas, ist ein Preisvergleich und ein Wechsel für jeden Verbraucher in Deutschland möglich. Hier findet man die wichtigsten Fragen und Antworten, zum Thema Gasvergleich und Gas-Anbieterwechsel.


Sind bei einem Gasversorgerwechsel Umbauarbeiten zu befürchten?


Kein Verbraucher hat Umbauarbeiten zu befürchten, es brauchen keine zusätzlichen, oder neue Gasleitungen verlegt werden. Alle Gasleitungen können vom Verbraucher und vom neuem Erdgasanbieter auch in Zukunft weiter verwendet werden. Alle vorhandenen Geräte, bleiben vorhanden, auch der Gaszähler braucht nicht ausgetauscht werden. Der Service den die lokalen Versorger, auch nach einem Anbieterwechsel bieten, wird durch eine Netzgebühr, von fremden Gaslieferanten finanziert, die Netzgebühr ist im Erdgaspreis mit enthalten. Die Netzgebühr wird vom neuem Anbieter, an den lokalen Gasversorger übermittelt.


Wer ist für das ablesen der Gaszähler in Zukunft zuständig?


Für die Wartung des Gaszählers und für das ablesen von verbrauchten Gasmengen, ist weiter der lokale Gasanbieter zuständig. In seltenen Fällen, übernimmt auch das der neue Gasversorger. Vor einem Gasversorgerwechsel, ist es aber vom Kunden erforderlich, den aktuellen Zählerstand an den neuen Anbieter mitzuteilen.


Wo findet man den Gaszähler?


Der Gaszähler, ist fast immer im Keller zu finden, im Zweifel den Vermieter oder den Hausmeister fragen, wo sich der Zähler genau befindet um Werte ablesen zu können.


Wer ist bei einem Problem, mit der Gasversorgung zuständig?


Kommt es zu einem Ausfall der Gaslieferung, ist der lokale Gasversorger zu informieren, dieser bleibt weiter für Probleme zuständig. Sollte der neue Gasversorger nicht mehr in der Lage sein, Gas ins öffentliche Gasnetz liefern zu können, übernimmt der lokale Gasversorger die Lieferung. Vom Gesetzgeber ist der regionale Gasversorger dazu verpflichtet, die Gaslieferung für vier Wochen zu übernehmen. Wird innerhalb dieser Zeit nicht mehr weiter gewechselt, verlängert sich der spezielle Versorgervertrag, um weitere vier Wochen. Der Verbraucher hat aber die Möglichkeit, beim alten Anbieter zu bleiben und einen herkömmlichen Tarif zu nutzen. Selbstverständlich, kann aber auch wieder ein neuer Anbieter in Anspruch genommen werden. Zu beachten ist allerdings, das eine schnelle Endscheidung fällt, was in Zukunft mit der Gaslieferung passieren wird, da der Gaspreis bei der Notlieferung des lokalen Anbieters, etwas höher ist als dies normalerweise der Fall ist.


Was ist zu tun, bei einem Problem mit dem Gaszähler?


Wie bei einem Ausfall bei der Gaslieferung, ist der lokale Gasversorger auch zuständig für den Gaszähler.


Wer ist zuständig bei einem Problem mit der Gasleitung?


Der lokale Gasversorger ist auch für die Gasleitungen zuständig, bei einem Problem, ist dieser auch zu verständigen, der neue Gasanbieter hat mit den Geräten zur Gasversorgung nichts zu tun.


Was ist ein Netzversorger, bzw Gasnetz Anbieter?


Ein Netzversorger ist bei Gas, der lokale Gasversorger einer bestimmten Region. Der Netzversorger kümmert sich um den Ausbau und der Instandsetzung der Gasleitungen im Gasnetz. Gewartet und ausgebaut, werden nicht nur Gasleitungen, auch alle anderen Anlagen, die im Erdgasnetz notwendig sind, dazu zählen zb auch die Gaszähler in den Haushalten der Verbraucher in Deutschland. Der Netzversorger, bekommt von den unterschiedlichen Gasanbietern, eine Netzgebühr, dieses Netzendgeld, wird von den Erdgaskunden bezahlt und ist im Gaspreis schon enthalten. Die Netzgebühr, wird vom ausgewählten Gasversorger, an den lokalen Gasversorger, bezahlt.


Was ist ein Gasversorger?


Gasversorger beliefern die Kunden mit Gas, bzw liefern Erdgas ins öffentliche Gasnetz. Gasversorger verfügen nicht zwangsläufig über eigene Gasleitungen und Gaszähler, diese werden von den Netzbetreibern gemietet, diese kümmern sich auch um die Wartung der Leitungen und anderen Geräte, wie zb Erdgaszähler.


Entstehen bei einem Gasvergleich und bei einem Wechsel des Gasanbieters Gebühren?


Der Verbraucher hat keine Wechselgebühr zu befürchten, auch der Gasvergleich im Internet ist kostenfrei.


Wie kann man einen Gaspreisvergleich machen?


Ein Gaspreisvergleich kann auf speziellen Internetportalen gemacht werden, die neben einem Tarifvergleich viele weitere Infos zu Erdgas zu bieten haben, etwa Spartipps und vieles andere. Zu finden sind solche Portale am einfachsten in den bekannten Suchmaschinen, hier gibt es inzwischen unzählige Seiten zu finden.


Wie vergleicht man Gasversorger miteinander?


In den Gastarifvergleich sind bestimmte Daten vom Verbraucher einzutragen, dazu zählt der Verbrauch, der Zählerstand, Plz und die Angabe das für einen privaten Haushalt verglichen werden soll. Ist der jährliche Gasverbrauch nicht genau bekannt, reicht es einen Durchschnittsverbrauch in den Vergleich einzutragen. Nach Angabe der erforderlichen Daten, können alle Gasversorger, die für das eigene Tarifgebiet in Frage kommen, miteinander in den Vergleich gezogen werden.


Die Angabe der PLZ, ist deswegen erforderlich, da nicht alle Gasversorger, in der Lage sind, alle Regionen in Deutschland zu beliefern.


Kann für ein Gewerbe ein Preisvergleich und ein Wechsel gemacht werden?


Ein Gaspreisvergleich und ein Anbieterwechsel, ist auch für einen Gewerbebetrieb notwendig, Gewerbebetriebe können besonders von einem Gasvergleich profitieren, da es hier erhebliche Preisunterschiede geben kann. Aus diesem Grund, unterscheiden Gaspreisvergleiche auch zwischen privat und gewerblichen Kunden.


Wie wechselt man den eigenen Gasversorger?


Ein Wechsel des Gasversorgers, ist keine große Sache, hier reicht es einen sogenannten Wechselantrag an den neuen Gasversorger zu stellen. Der Wechselantrag kann online gestellt werden, bei einigen Anbietern, ist die auf dem Postweg möglich. Der neue Erdgaslieferant kümmert sich um den ganzen Wechselvorgang, der Verbraucher hat mit dem Wechsel keine Arbeit. Auch eine Kündigung des alten Anbieters ist nicht erforderlich, das übernimmt der neue Energieversorger für die neuen Kunden.


Kommt es bei einem Anbieterwechsel für Gas zu Ausfällen?


Da der neue Gasversorger das Erdgas ins öffentliche Stromnetz liefert, sind keine Ausfälle bei der Lieferung zu befürchten. Bei einem Versorgerwechsel, ändert sich eigentlich nur die Rechnung, die von einem neuem Anbieter kommt und auch niedriger ausfallen wird, als beim alten Gasanbieter.


Ist es erforderlich den Gasversorger über einen Anbieterwechsel zu informieren?


Wird das verbrauchte Gas vom Vermieter abgerechnet, ist ein Gasversorgerwechsel zum Teil nicht möglich, hier ist es erforderlich, den Vermieter um genaue Informationen zu bitten. Hat man als Mieter einen Vertrag direkt mit dem Gasversorger, braucht der Vermieter nicht um Erlaubnis gefragt zu werden.


Was ist bei einem Vertrag mit dem Gasversorger zu beachten?


Die Vertragsmodalitäten, sind vor einem Wechsel des Energieversorgers genau zu prüfen. Hier sollten folgende Punkte beachtet werden: Vertragslaufzeit, Service am Kunden, Preisgestaltung, Kündigungsfrist, Zahlungsmodalitäten.


Zahlungen


Bei den Zahlungsmodalitäten, sollte darauf geachtet werden, das die Zahlung der Abschläge monatlich erfolgen kann.


Vertragslaufzeiten


Die Vertragslaufzeit, sollte nicht länger als ein Jahr betragen, kürzer ist es noch besser, nur so kann man am Gasmarkt flexibel sein. Günstige Gasanbieter die besonders günstige Gaspreise bieten, binden ihre Kunden oft ein Jahr an sich heran.


Kündigungsfristen


Die Kündigungsfristen sind je nach Gasanbieter, zwischen acht Wochen und drei Monaten. Die Kündigungsfristen sollten eingehalten werden, da sich Verträge sonst verlängern. Bei einer Änderung der Gastarife, hat der Kunde ein Sonderkündigungsrecht, hier gilt, das die Fristen die einzuhalten sind, recht kurz sein können.


Paketpreise


Manche Gasanbieter bieten ihren Kunden einen Paketpreis für Gas an. Diese Paketpreise sind aber nur für Verbraucher zu empfehlen, die den Gasverbrauch sehr genau schätzen können. Wird mehr Gas verbraucht, das im Paket enthalten ist, kommen für den Kunden, hohe Mehrverkaufspreise zu, wird weniger Gas verbraucht, gibt es kein Geld zurück.


Sind Preisgarantien zu empfehlen?


Eine Preisgarantie bietet heute nahezu jeder Gasversorger an uns sind daher nur wenig aussagekräftig, dazu kommt, das Preisgarantien, meist nur von drei bis zwölf Monaten gültig sind. Zu beachten ist dazu, das die Preisgarantie erst nach Beginn der Gaslieferung gültig ist und nicht schon bei Vertragsbeginn. Bis ein Gaswechsel abgeschlossen ist, vergehen bis zu drei Monate, aus diesem Grund, sollte dieser Punkt nicht vernachlässigt werden.


Wie lange dauert ein Wechsel des lokalen Versorgers, zum neuem Gasanbieter?


Je nach dem welche Kündigungsfristen beim alten Gasversorger zu beachten sind, nicht länger als drei Monate. In den AGB des lokalen Gasversorgers, können zu diesem Punkt, nähere Infos gefunden werden. Einen genauen Wechseltermin, gibt der neue Anbieter für Erdgas bekannt, dazu wird auch der Wunschtermin der Kunden mit berücksichtigt.


Was geschieht mit zu viel bezahlten Abschlägen beim alten Gasversorger?


Bevor der Anbieterwechsel abgeschlossen ist, sendet der lokale Gasversorger, eine Schlussrechnung an den Gaskunden. Sollte es sich herausstellen, das noch Guthaben vorhanden ist, so wird dies dem Altkunden vor dem Wechsel noch ausbezahlt.


Gibt es Anbieter für Biogas?


Es gibt einige Anbieter für Erdgas, die seit kurzem, einen geringen Anteil an Biogas ins öffentliche Gasnetz liefern, da dieses Verfahren noch sehr neu ist, ist davon auszugehen, das der Anteil in Zukunft ansteigen wird. Bisher gibt es aber nur sehr wenige Anbieter, die eine Mischung aus Erd und Biogas ins Netz liefern. Der Anteil der Biogasanlagen, wird bis jetzt, noch hauptsächlich zur Stromerzeugung verwendet.

Zukunft der Gaspreise


Die Verbraucher können die Entwicklung bei den Gaspreise zu einem Teil selber mit entscheiden. Je mehr Verbraucher sich dafür entscheiden, den Gasversorger mit anderen Anbietern zu vergleichen und diesen zu wechseln, desto größer wird der Druck auf die Erdgaslieferanten werden. Wen viele Verbraucher bereit sind für einen Wechsel, kommt es zu einem größeren Wettbewerb unter den Gasversorgern, die Folge sind, zumindest zum Teil, sinkende Preise für Erdgas.